Leben in der Metropolregion FrankfurtRheinMain

 

    


 
















Bericht Königsteiner Woche:

Bericht Taunus-Zeitung:


Termin:

12. Okt. 2016; 20:00 Uhr; Einlass  ab 19:30

Veranstaltungsort: 

Evangelisches Gemeindehaus, Am Hohlberg 19, 
61462 Königstein/Schneidhain

Thema des Abends:  

Alles was uns wichtig ist - der größere Blick auf die Metropolregion FRM

Referent:

Bernhard Maßberg           Hess. Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung

 Zusammenfassung/Rahmen: 

 


Alles was uns wichtig ist – der größere Blick auf die Metropolregion FRM

    

Mobilität in der Metropolregion Frankfurt Rhein Main – 

Neben der notwendigen Energiewende ist zur Zukunftssicherung unserer Gesellschaft mittels Verfügbarkeit einer nachhaltigen Mobilität auch die Verkehrswende von zentraler Bedeutung. 

Nicht nur mit den Herausforderungen des demographischen Wandels insbesondere in den ländlichen  Regionen, sondern gerade mit dem gegenteiligen Effekt eines Einwohnerzuw achses in den urbanen Räumen der Metropolregion und den damit verbundenen Fragen eines guten Mobilitätsangebotes sieht sich das Land konfrontiert.

 

Neben der Verbesserung der Infrastruktur für Fuß- und Radverkehr, etwa auch durch Raddirektverbindungen, sollte das Land auch dazu beitragen, diese Verkehrsarten im Bewusstsein der Bürger stärker als bislang als Alternative im Mobilitätsverhalten zu verankern. Hierzu hat das Verkehrsministerium die Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität in Hessen ins Leben gerufen.

 

Da nicht alle Wegstrecken zu Fuß oder mit dem (E-) Fahrrad zurückgelegt werden können, ist das ÖPNV Angebot, gerade das schienengebunden, im Ballungsraum weiter zu verbessern, denn Platz für neue Straßen zur Nutzung ist in weiten Teilen des Rhein- Main Gebietes nicht mehr vorhanden. Das Land sorgt sich mit den Kommunen der Metropolregion um die Schaffung der zusätzlichen Schieneninfrastruktur (Regionaltangente West, Ausbau S6, Nordmainische S- Bahn, Gateway Gardens, Europaviertel …) Auch im Bereich der konsumtiven ÖPNV- Förderung engagiert sich das Land stärker als bislang.

 

Im Bahnverkehr fahren durch Hessen beinahe zwei von drei Fernreisenden. Zur Entlastung der Bestandstrecken und zur Eröffnung neuer Trassenbestellungen für den schienengebundenen ÖPNV ist  aus Sicht des Landes auch das Fern- und Güterverkehrsnetz der DB AG schnellstmöglich auszubauen. Schwerpunkte sind hier die Relationen Hanau - Fulda – Würzburg und Frankfurt- Darmstadt- Mannheim.

 

Die negativen Auswirkungen des Verkehres, etwa Emissionen und Lärm, stellen die Kommunen und das Land in der Metropolregion vor große Herausforderungen. Dies gilt für alle Verkehrsträger: Straße, Schiene und Luftverkehr. Hier ist es Aufgabe des Landes, wirtschaftliche Prosperität der Region und eine nachhaltige Verbesserungender Umweltsituation durch Vermeidung von schädlichen Immissionen und Lärm zu gewährleisten. Deshalb wird die Landesregierung etwa im Mittelrheintal (Schiene) und auch am Frankfurter Flughafen aktiv. Als Beispiele seien hier die Lärmpausenregelung oder die Lärmobergrenze genannt. 

 

Nur wenn alle Akteure, also etwa Land, Kommunen, Unternehmen, Verbände und Vereine, aber auch Bürgerinnen und Bürger gemeinsam sich den Aufgaben zur Schaffung einer nachhaltigen und zukunftssichernden Verkehrspolitik stellen, ist eine notwendige Verkehrswende möglich.

 


Vita

 

Bernhard Maßberg

 

Ministerialdirigent 


Hess. Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung

 

Geboren am 18. Mai 1965 in Bad Hersfeld wuchs Herr Maßberg in Fulda auf, erlangte am Domgymnasium 1984 die allgemeine Hochschulreife. Anschließend leistete er einen zweijährigen Dienst als Zeitsoldat beim Panzeraufklärungsbataillon 2 in Hessisch Lichtenau. Seit 1987 ist er Reserveoffizier. Nach seinem Studium der Politischen Wissenschaften und Jura in Würzburg und Bamberg war der 51-jährige Diplom-Politologe unter anderem zunächst wissenschaftlicher Mitarbeiter bei einem Bundestagsabgeordneten und später persönlicher Referent des Fuldaer Oberbürgermeisters. Ab 2003 arbeitet er im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung. Bis 2007 war er im Wirtschaftsministerium Leiter des Ministerbüros, seit dieser Zeit ist Herr Maßberg Abteilungsleiter im Verkehrsbereich. Aktuell umfasst seine Zuständigkeit die Verkehrsträger Binnenschifffahrt, Eisenbahn und Luftverkehr, verbunden mit den Aufgabengebieten ÖPNV, Logistik und Mobilität.